FreieBurgdorfer wollen mögliche ALDI-Ansiedlung positiv prüfen

Aktuell sind noch zu viele Fragen offen. Gute Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen wären für Burgdorf interessant.

Die Fraktion FreieBurgdorfer steht einer möglichen Ansiedlung des ALDI-Lagers grundsätzlich positiv gegenüber. “Wir sollten die Chancen, die sich hier ergeben können nicht ungenutzt an uns vorüberziehen lassen”, so Lukas Kirstein. “Eine Ansiedlung könnte Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen für unsere Stadt bringen”, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FreienBurgdorfer. Dabei, so betonen die jungen Ratsmitglieder, solle man aber nicht einfach vorpreschen, sondern erst einmal klären, ob sich ALDI dies überhaupt vorstellen könne und welche Bedingungen ALDI an eine solche Ansiedlung stelle.

“Ein ‘Koste, was es wolle’, wird es mit uns nicht geben”, sagte Rüdiger Nijenhof, der Vorsitzende der Fraktion FreieBurgdorfer. Letztlich seien auch umweltpolitische Aspekte mit zu bedenken und müsste genau darauf geschaut werden, in wieweit dies auch zu Beeinträchtigungen der Wohnqualität in Beinhorn führen kann. Aktuell seien aber einfach noch viel zu viele Fragen offen, als das man schon sagen könne, ob es für Burgdorf im Ergebnis klar positiv wäre. “Besonnenheit ist hier erste Priorität aber verbunden mit dem klaren Willen im Zweifel eine solche Chance nicht einfach vorbeiziehen zu lassen”, so Nijenhof.

Der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Niklas Gottschalk betonte, dass es letztlich nicht nur auf ein “mehr” an Arbeitsplätze ankomme, sondern dass auch wichtig sei, dass diese ordentlich bezahlt würden. “Man muss davon leben können und sie müssen verlässlich vor Ort bleiben”, so Gottschalk, “eine große vollautomatisierte Halle bringt uns nichts”.

Insgesamt wolle man den Wirtschaftsförderer ermutigen zu prüfen, ob es eine Chance gäbe ALDI in Burgdorf anzusiedeln und die vielen noch offenen Fragen zu klären. “Wir stimmen mit der Stadtverwaltung darin überein, dass eine Ansiedlung eigentlich nur an der A37 erfolgen könnte, bei einem möglichen Planverfahren sollte man dann die Beinhorner stark einbinden”, so Nijenhof.

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